STOTTERN = Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

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Bundesvorstand

Der ehrenamtlich tätige Bundesvorstand wird alle zwei Jahre von den Mitgliedern der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. gewählt.


Prof. Dr. Martin Sommer, Vorsitzender

Prof. Dr. Martin Sommer, Vorsitzender
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Schwerpunkte: Selbsthilfegruppen-Kontakte und -Entwicklung, Generationswechsel, Homepage, Wissenschaft, Therapieevaluation

„Ich bin Jahrgang 1969 und stottere seit der Kindheit. Nach dem Medizinstudium in Aachen, Toulouse (Frankreich) und Bethesda (USA) arbeite ich seit 1997 in der Universitätsklinik Göttingen. Dort habe ich mich 2006 für Neurologie und Klinische Neurophysiologie habilitiert und bin Oberarzt einer neurologischen Abteilung. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich u. a. zum Thema Stottern geforscht. Die hohen Anforderungen an das Sprechen im Studium und später im Beruf motivierten mich zur aktiven Teilnahme an der Stotterer-Selbsthilfe. Mein Ziel war, einen Kreis von Menschen zu Finden, in dem ich regelmäßig mit Stottern konfrontiert werde und somit Mut, Motivation und Hilfe finde, längerfristig am Stottern zu arbeiten. Mir liegt insbesondere die Förderung und Stützung der Selbsthilfegruppen und der Therapiequalität am Herzen. Außerdem engagiere ich mich für die Frühdiagnostik von Kindern, die Evaluation von Stottertherapie und selbstredend weiterhin in der Forschung.“


Anja Herde, stellvertretende Vorsitzende

Anja Herde, stellvertretende Vorsitzende
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Fotonachweis: privat

„Ich bin 1983 in Berlin geboren. Mit 4 Jahren begann ich zu stottern und bekam von beiden Elternteilen das „Geschenk des Stotterns" - von meinem Vater selbst und von beiden Brüdern meiner Mutter. Die Schulzeit war für mich nicht leicht und geprägt von Vermeidungsverhalten jeglicher Sprechsituationen im Unterricht. Mit Start meines BWL-Studiums wollte ich diese Situation ändern und mich nicht mehr verstecken. Anfang 20 trat ich dank des Hinweises einer Logopädin der Stotterer-Selbsthilfe in Berlin und der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe bei. Damit begann meine Reise zu meinem neuen Selbst. Dank der Selbsthilfe und den wunderbaren Erfahrungen und Menschen, die ich auf meiner langen Reise kennenlernen dufte, habe ich gelernt, zu meinem Stottern zu stehen, es anzunehmen und damit positiv umzugehen! Die Selbsthilfetreffen und all meine Ämter in der Selbsthilfe - lokal bis international - habe ich dabei immer als persönliche Spielwiese betrachtet. Hier konnte ich mich ausprobieren, meine Persönlichkeit entwickeln und mich für das „wahre“ Leben in freier Wildbahn stärken. Trotz des Stotterns entschied ich mich für einen Sprechberuf. Als Trainerin für Führungs- und Sozialkompetenzen gebe ich Seminare, Workshops, vernetze Schulen und Unternehmen und helfe (jungen) Menschen, ihre Potenziale zu entfalten. So unterstütze ich im Rahmen von Stottern und Beruf stotternde Jugendliche bei der Berufsorientierung und organisiere Bewerbungstrainings für Stotternde mit Unternehmen. Als stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BVSS sehe ich mich als Mittlerin zwischen den Generationen und bringe meine bisherigen Erfahrungen in der Selbsthilfearbeit als auch meine beruflichen Kompetenzen ein. Mein Anliegen ist es, die Potenziale aller Generationen zu vereinen und stotternde Menschen für ein Engagement in der Selbsthilfe zu begeistern, um so die Interessenvertretung stotternder Menschen in Deutschland zu stärken.


Norbert Bender, Schatzmeister

Norbert Bender, Schatzmeister
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Fotonachweis: privat

„Ich bin Jahrgang 1957, geboren in Ost-Berlin. Mein Stottern begann mit 3 Jahren recht früh. Ausgebildet bin ich als Diplom-Wirtschaftler mit der Fachrichtung Rechnungsführung und Statistik und habe etliche Jahre als Statistiker gearbeitet. Seit fast 30 Jahren berate ich Elterninitiativen (das sind selbstorganisierte Elternvereine, die Kindertagesbetreuung anbieten) und vertrete deren Interessen. Seit zehn Jahren bin ich Geschäftsstellenleiter der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V.. Selbsthilfe war mir beruflich also schon lange vertraut – aber zur Stotterer-Selbsthilfe kam ich als „Spätberufener“ erst mit 53 Jahren (dem Film „Kings Speech“ sei es gedankt!). Dort traf ich viele spannende und beeindruckende Menschen. Ich fand dort den nicht vermuteten Zugang zu meinem neuen großen Hobby Theaterspielen und verlor einen großen Batzen Angst in meinem Leben, was alles wiederum auch positiven Einfluss auf mein berufliches Auftreten hatte. Als Schatzmeister der BVSS liegt mir natürlich die Sicherung einer guten finanziellen Grundlage für die vielfältige Arbeit der BVSS am Herzen. Vernetzungsarbeit ist mein Job - diese Fähigkeit möchte ich gerne für den Verein einbringen. Daneben finde ich die Informationstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit ein sehr wichtiges Feld, auf dem ich auch meinen Beitrag leisten möchte.“



 

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