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Thilo Müller (Hrsg.)
1. Ratgeber
Artikel-Nr: ISBN 978-3-921897-82-9

Kein Berg ohne Täler

Rückschläge in der Stottertherapie neu bewerten und nutzen

Ein Großteil aller Stotternden hat nach erfolgreicher Therapie bereits einen oder mehrere Rückfälle erlebt. Oftmals fühlen sich Betroffene in so einer Situation allein und ratlos, aber auch Angehörige und Therapeuten sehen sich häufig mit vielen Fragen konfrontiert. Bin ich schuld? Hätte ich etwas anders oder besser machen können? Wie geht es jetzt weiter? Ist eine andere Therapiemethode vielleicht besser oder muss man sich mit seinem Stottern einfach abfinden?
Dieses Buch gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Thema Stottertherapie und Rückschläge. Geschrieben von Stotternden und Therapeuten richtet es sich an alle, die sich für das Thema Stottern und Rückfall interessieren. Es klärt auf, macht Mut und beschreibt alltags- und praxistaugliche Wege, wie Rückfälle möglichst vermieden oder effektiv aufgefangen und verarbeitet werden können.
- Ein Ratgeber für Betroffene und Fachleute. -


Inhaltsverzeichnis

008 . Vorwort (Martin Sommer)
010 . Von Zeitbomben und Bruchlandungen - Einleitende Gedanken (Thilo Müller)
013 . Rückfall – Was nun? (Wolfgang Wendlandt)
027 . Wissenschaftliche Daten und Gedanken zu Rückfällen nach Therapie (Martin Sommer)
034 . Mögliche Ursachen für Rückfälle aus psychologischer Sicht – Fallbeispiele (Jürgen Kellner)
047 . Rückfall und ausbleibender Erfolg in der Stottertherapie bei Erwachsenen – Erfahrungen eines Praktikers (Hartmut Zückner)
065 . Meine Gedanken zu Rückfällen in der Stottertherapie (Andreas Starke)
074 . Wer trägt Schuld, wenn die Therapie nicht gelingt? Ein Plädoyer für die Befreiung des Stotterns von der Schuld (Robert Richter)
088 . Grundlegende Voraussetzungen für den (langfristig) erfolgreichen Einsatz von Sprechtechniken (Holger Prüß)
097 . Non-Response: Wenn Sprechtechniken nicht greifen (Thilo Müller, Holger Prüß)
113 . Von der Notwendigkeit einer positiven Zielsetzung in der Stottertherapie (Susanne Gehrer)
121 . Der Rückfall und die Kraft der Selbsthilfegruppe (Juliane Axt, Doris Reifarth)
134 . Von der Wiederentdeckung eigener Ressourcen (Wolfgang Wendlandt)
139 . Da bist du ja! - Mit Gelassenheit und Neugier dem Rückfall begegnen (Dorothea Beckmann)
146 . Mit Kreativität und Neugier zu neuem Mut und Selbstvertrauen (Vivian Herzog, Stephen Crawcour, Marc Knepper, Sven Döring)
151 . Erfahrungen aus der BVSS-Fachberatung (Martina Wiesmann)
158 . Die Gefahr irreführender Behandlungsversprechungen in der Stottertherapie – Wie der weltgrößte Interessensverband für Stotternde „ISA“ dazu steht (Bert Bast)
165 . „Ich pack’s noch einmal an“ - Überlegungen zu einer erneuten Therapie (Dorothea Beckmann)
175 . Die Autoren und Autorinnen
178 . Literaturverzeichnis


Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser!

Viele Menschen stottern, und dennoch fühlen sich viele stotternde Menschen allein und führen einen einsamen Kampf mit und gegen ihr Stottern. Einige haben den Kampf aufgegeben und sich mit einem kleinen Leben abgefunden, einem Leben im Tal, wenig sichtbar, und sie selber sehen oft auch nicht viel.
Dieses Buch will Ihnen Mut machen. Sie sind nicht allein! Etwa ein Prozent aller Erwachsenen stottert. Nach Therapien im Erwachsenenalter gibt es oft Rückfälle in alte Sprechmuster. Das ist eher die Regel als die Ausnahme. Wenn Sie auch eine Rückkehr des Stotterns nach Therapie erlebt haben: Sie sind nicht schuld!
Therapien sind in den letzten Jahren besser geworden und konzentrieren sich nicht mehr ausschließlich auf Sprechtechniken. Inzwischen gibt es auch klare Merkmale, wie Sie von vornherein gute von weniger guten Therapien unterscheiden können. Dazu zählen z.B. Nachsorgeprogramme bei Rückfällen.
Zudem entwickelt sich die Selbsthilfe aus einer etwas belächelten Ecke heraus zu einem längerfristig wirksamen Übungsfeld für chronische Erkrankungen mit Rückfalltendenz. Dafür sprechen auch die vielen positiven persönlichen, sozialkompetenten und sprechbezogenen Entwicklungen stotternder Menschen in der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe und den Flow-Gruppen für junge Stotternde, ganz nach dem Motto: „Stottern ist Silber, Schweigen ist Blei!“
Deshalb ermutige ich Sie: Geben Sie sich nicht mit einem Leben im Tal zufrieden. Trauen Sie sich, sprechen Sie, versuchen Sie nochmal einen Berg zu erklimmen. Die Selbsthilfe und gute Therapeuten begleiten Sie gerne dabei.

Mit besten Wünschen und Grüßen,
Martin Sommer
Bundesvorsitzender der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe



Einleitung

Von Zeitbomben und Bruchlandungen
Einleitende Gedanken

„Ich habe quasi schon sämtliche Therapieformen ausprobiert, und obwohl ich immer versucht habe, mich voll reinzuhängen, bin ich immer gescheitert.“

Dieser Satz war die Antwort auf die Frage meines letzten Therapeuten, ob ich wirklich daran glaube oder eher „nur“ hoffe, in Sachen Stottern doch noch eine positive (und dauerhafte) Veränderung erreichen zu können.

Wirklich beantworten wollte ich die Frage damals nicht, denn mein Glaube war nicht allzu groß, von der Hoffnung ganz zu schweigen. In den zahllosen Therapien, die ich in meiner Kindheit und Jugend durchlaufen habe, hatte ich nach vielen anfänglichen Erfolgen immer wieder Rückschläge, unzählige Frustmomente und Niederlagen erlebt. Die Therapeuten waren im besten Falle meist genauso rat- und hilflos wie ich. Nur wenige konnten mich aus meiner Enttäuschung wieder herausholen und mir neuen Mut geben. Im schlechtesten Falle haben sie es geschafft, mich mit ungerechtfertigten Vorwürfen („Du hast eben zu wenig geübt!“) oder sinnlosen Durchhalteparolen à la „Du muss nur gut und lange genug die Technik anwenden, dann geht es dir auch wieder besser!“ noch tiefer ins Tal hinabzustürzen.
Anstatt meine ohnehin schon vorhandenen Schuldgefühle und Selbstvorwürfe noch zu verstärken, hätten sie mir lieber beibringen sollen, wie ich mit einem Rückfall konstruktiv umgehen kann. Wie ich mich aus dem Loch herausarbeiten kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und ohne gleich wieder nach dem neuesten und vermeintlich besten Behandlungskonzept Ausschau halten zu müssen („denn weiter zu stottern geht ja mal gar nicht ...“). Oder vielleicht hätten sie mir sagen und selbst erkennen müssen, dass zu hoch angesetzte Erwartungen und völlig unrealistische Therapieziele (z.B. immer und zu jeder Zeit absolut flüssig sprechen zu können) wie eine Zeitbombe wirken, es also nur eine Frage der Zeit ist, bis der hart erarbeitete Höhenflug wieder in einer sprachlichen und persönlichen Bruchlandung enden wird.
Der Gedanke „Schon wieder ein Rückfall!“ war für mich in Ermangelung einer passenden Bewältigungsstrategie stets verbunden mit der bitteren Erkenntnis des Versagens. Was kann es auch anderes sein, wenn starkes Stottern wieder durchkommt, die gelernte Technik nicht mehr funktioniert oder die altbekannten und zermürbenden Gefühle von Angst und Peinlichkeit in einem aufsteigen, wenn das Telefon klingelt und man sich wünscht, es wäre jemand da, der einem das bevorstehende Gespräch abnehmen könnte? Wichtige Ereignisse im Leben eines Menschen werden im Gehirn nicht als bewusste Erinnerung abgespeichert sondern als spezifische Emotion. (Immer wiederkehrende) Rückfallerlebnisse können beim Stotternden demnach starke negative Gefühle hervorrufen, mit denen er sich auseinandersetzen muss. Das ist keine leichte Aufgabe – insbesondere wenn man darauf nicht vorbereitet ist und/oder nicht gelernt hat, damit umzugehen.
Unzählige (wahrscheinlich alle?) Stotternde haben schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht und mehr oder weniger schmerzlich erlebt, dass es nach einer erfolgreichen Therapie auch wieder bergab gehen kann. Und auch Menschen, die mit einer anderen (evtl. unheilbaren) Problematik zu kämpfen haben, kennen den Zustand oder das Gefühl des „Zurückgefallen-Seins“ nur allzu gut.
Heute gelingt es mir, offen und konstruktiv mit den Berg- und Talfahrten umzugehen, die mit meiner eigenen Symptomatik einhergehen. Wie alle Stotternden bin ich vor Rückschlägen nicht gänzlich gefeit, muss mich ihnen stellen und mir überlegen, wie ich mit ihnen umgehe. Dabei lerne ich auch immer wieder etwas dazu, denn nicht jede negative Entwicklung in Sachen Stottern läuft gleich ab oder muss zwangsweise in einem schweren Rückfall enden.
Als die BVSS mit der Idee für ein Buchprojekt zu diesem Themenbereich an mich herantrat, habe ich mir die Frage gestellt: „Wenn ich einen Rückfall hätte, würde ich dann so ein Buch lesen? Würde ich einem stotternden Patienten, seinen Angehörigen oder einer stotternden Freundin empfehlen, dieses Buch zu lesen?“ Ich selbst war zu Anfang sehr skeptisch, auch weil einige meiner Freunde und Kollegen, denen ich von diesem Projekt erzählte, ähnliche Überlegungen anstellten.

Heute fällt es mir sehr leicht, derartige Fragen zu beantworten. Denn das, was die insgesamt 18 Fachleute – Therapeuten, Ärzte, Forscher und insbesondere auch Stotternde – zu diesem Buch beigesteuert haben, ist keine Ansammlung von stumpfen Mutmach-Parolen und anderer Schönrederei. Vielmehr widmen sich die Autoren dem Thema „Stottern und Rückfall“ aus ganz verschiedenen Blickwinkeln: Einige berichten von ihren therapeutischen Erfahrungen und beschreiben die Rückfälle ihrer Patienten, andere wiederum geben konkrete Hilfestellungen und
berichten davon, was ihnen persönlich am besten aus einem Tief herausgeholfen hat.
Welche Faktoren können zur Entstehung von Rückfällen beitragen? Gibt es Aspekte, die sich immer wieder beobachten lassen? Spielt der eine oder andere Faktor für mich persönlich auch eine Rolle? Was heißt das jetzt für mich? Wie sieht die Studienlage bezüglich Rückfällen aus? Bin ich schuld? Hätte ich mehr tun können oder hat mein Therapeut mich schlecht beraten? Warum funktioniert meine Technik nicht (mehr)? Geht es nur mir so? Habe ich überhaupt schon einen Rückfall oder bin ich grade nur schlecht drauf? Wenn ich (wieder) einen Rückfall habe, was nun? (1) Mich selbst herausarbeiten oder (2) Hilfe holen? Wenn (1), wie? Wenn (2), wo und bei wem?
Ich würde ja nochmal eine Therapie machen, will aber nicht schon wieder enttäuscht werden. Wie kann ich seriöse von unseriösen Therapeuten unterscheiden? Oder reicht schon ein Besuch in der Selbsthilfegruppe? Was bringt mir die eigentlich? Welche Ziele will ich in Sachen Stottern überhaupt erreichen? Oder aus Therapeutensicht: Habe ich meinen Patienten gut auf Rückfälle vorbereitet? Habe ich ihm die richtigen Techniken vermittelt? Waren meine Ansprüche an ihn zu hoch oder strengt er sich nur nicht richtig an? Soll ich die Therapie beenden/abbrechen/aussetzen? Kommt ein Kollege vielleicht besser mit dem Fall zurecht?

Eine oder mehrere dieser Fragen hat sich vermutlich jeder Stotternde, Angehörige oder Therapeut im Laufe seines Lebens gestellt. Obwohl das Thema „Stottern und Rückfall“ im Grunde also sehr präsent in den Köpfen aller Beteiligten ist, wird erstaunlich wenig darüber geschrieben oder diskutiert. Dieses Buch möchte deshalb dazu anregen, mitzudiskutieren und sich Gedanken dazu zu machen – vielleicht erhalten Sie sogar ein paar Antworten auf einige Ihrer Fragen. Es möchte Sie in der Auseinandersetzung mit dem Stottern begleiten, egal ob Sie persönlich oder beruflich damit zu tun haben. Es möchte darüber hinaus vor häufigen Fallstricken in der
Therapie warnen und Wege aus dem Rückfall aufzeigen. Vor allem aber soll dieses Buch Stotternden Mut machen und Anregungen dazu geben, sich nochmal aufzuraffen. Vielleicht haben Sie nach der Lektüre ganz neue Ideen, wie Sie mit Ihren Berg- und Talfahrten umgehen können. Vielleicht kommen Sie zu dem Entschluss, wieder Kontakt zu Ihrem letzten Therapeuten aufzunehmen – diesmal mit einer anderen (evtl. realistischeren oder klareren) Zielsetzung – oder Sie informieren sich über Therapieverfahren, die Sie selbst bisher noch nicht kennengelernt haben.

Ganz egal welchen Weg Sie einschlagen, ich kann Sie nur darin bestärken, den Versuch zu wagen. Es lohnt sich allemal!

Thilo Müller


Über den Herausgeber:

Thilo Müller, akad. Sprachtherapeut (M.A.), stottert selbst und beschäftigt sich theoretisch wie praktisch schwerpunktmäßig mit Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen. Er arbeitet hauptberuflich in der LVR-Klinik Bonn, wo er Stotternde ab 14 Jahren im Rahmen der Bonner Stottertherapie intensiv-therapeutisch betreut. Darüber hinaus gibt er Fortbildungen und Workshops zum Thema Stottern und ist außerdem für die ProLog Therapie- und Lernmittel GmbH tätig.


Rezensionen und Meinungen

aus: Der Kieselstein, Forum der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

... Was ist das „Treffende“ an diesem Buch? Eben dass es das Thema „Rückfall“ be-handelt, also das, was man erlebt, wenn man schon weit gegangen ist mit seinem Stottern, wenn man schon Therapien gemacht und Erfolge hatte, also schon ein „Gefühl von Erlösung“ im Sprechen erlebt hat – und es dann wieder verliert. Das Buch spricht über die Gefühle von Enttäuschung, von Scham, von Versagen und Scheitern, von Wut und Hilflosigkeit und von der Ohnmacht, die umso schmerzli-cher ist, wenn man beim Sprechen schon mal „mächtig“ war. Damit holt es Leute wie mich – und ich vermute, dass es davon nicht wenige gibt – genau da ab, wo man bisher wieder mehr oder weniger allein war. Natürlich geht man in den Selbst-hilfegruppen den stotternden Weg mit vielen anderen, aber die bohrenden Fragen „Warum geht es nicht mehr...“ und „Was kann ich denn tun, um wieder...“ kommen dort nach meiner Erfahrung selten zur Sprache. Die Not, die aus dem Gefühl von Scheitern kommt, wird da neben den vielseitigen (und an sich sehr wertvollen!) Er-mutigungen nicht direkt thematisiert; so behaupte ich, vielleicht erleben es andere anders? Das Buch „Kein Berg ohne Täler“ richtet den Fokus genau auf dieses „Es ging doch mal und jetzt geht es nicht mehr...“ Damit hebt es ein Problem ans Licht, das bisher im Schatten stand, unter Betroffenen wie auch in der Fachdiskussion.
Die Stärke des Buches besteht darin, dass nicht weniger als achtzehn Autoren und Autorinnen das Thema „Rückfall“ aus allen möglichen Blickrichtungen beleuchten – und vor allem aus eigener Erfahrung: Stotternde, erfahrene Therapeuten ver-schiedener Richtungen (die meisten davon selbst Betroffene), ein Neurologe, Psychologen, Mitarbeitende in der Beratung der BVSS und aus den internationalen Interessenvertretungen der Stotternden. So findet sich eine Fülle von Informationen und Sichtweisen, die mich meine eigene Situation viel besser verstehen und neu bewerten ließen. ...
Fazit:
„Kein Berg ohne Täler“ ist für mich eines der wichtigsten Bücher über Stottern, die ich als Betroffene je gelesen habe. Für mich persönlich steht es in seiner Bedeu-tung auf einer Höhe mit „An einen Stotterer“, das schon unzählige Betroffene – wie auch mich vor vielen Jahren – aus ihrem Problem abgeholt und auf den Weg ge-bracht hat. Ich finde, es gibt einen nicht geringen emotionalen Unterschied zwi-schen einem Stotternden und einem wieder Stotternden. Darum brauchte es dieses zweite wichtige Buch für dieses etwas andere Problem. Wie damals als Stotternde, so hat mich auch jetzt als wieder und immer noch Stotternde das Gefühl, unmittelbar verstanden zu werden und keineswegs allein zu sein, tief getroffen, befreit und er-mutigt.
In seiner äußerst lebendigen Einführung unter dem Titel „Von Zeitbomben und Bruchlandungen“ erzählt Thilo Müller, der Herausgeber von „Kein Berg ohne Täler“, er habe sich selbst zuvor eher skeptisch gefragt, ob überhaupt jemand, der einen Rückfall erlebt, so ein Buch liest. Meine Antwort: Ja, das liest jemand, und ich hoffe, dass es viele lesen. Danke für dieses Buch!

Schwester Teresa Friese
lebt als Benediktinerin (Ordensfrau) in der Abtei Varensell.




aus: Forum Logopädie Heft 4, 30. Jahrgang, Juli 2016
Zeitschrift des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V.

... Das Buch ist sowohl gut sortiert, strukturiert und spannend als auch informativ. Für mich eine absolut gelungene, vielfältige Sammlung von Berichten, die mir das Phänomen Rückfall klarer gemacht hat und mich einen kompetenteren Umgang damit finden lässt. Nicht für mich selbst, sondern auch mit den Betroffenen in der Therapie gemeinsam. Sehr interessant wäre eine zusätzliche Rezension dieses Werkes von einem Betroffenen.

Sandra Borutzki, Soest



Thilo Müller (Hrsg.)
Kein Berg ohne Täler
Rückschläge in der Stottertherapie neu bewerten und nutzen
Demosthenes Verlag, Köln, 2016, 190 Seiten
Preis = Schutzgebühr

Rückschläge in der Stottertherapie neu bewerten und nutzen
Demosthenes Verlag, Köln, 2016, 190 Seiten
Preis = Schutzgebühr

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